Sonderschau „Materials Culture“

Ausstellung zu Materialinnovationen für neue Arbeitswelten aus verschiedenen Kulturkreisen

Unter dem Motto „Culture@Work“ thematisierte die ORGATEC 2018 die Entwicklung der Arbeitswelten in unterschiedlichen Berufsgruppen, Branchen und Ländern. Ist ein Arbeitsplatz in manchen Unternehmen noch fest an eine Büroumgebung gebunden, befreien sich manche Berufsfelder immer mehr von festen Arbeitszeiten und einem reservierten Platz am Schreibtisch. Die Koelnmesse hat auf der ORGATEC 2018 die zukünftigen Veränderungsprozesse für das Arbeiten skizziert und neue Angebote für das Interior von Räumen aufgezeigt.

Dazu stehen den Architekten, Designern und Produzenten heute immer mehr innovative Materialien zur Verfügung, die sich mit Blick auf die kulturellen Einflüsse im Herstellungsland, auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen und Produktionsmethoden deutlich unterscheiden. Immer häufiger lässt sich eine Wiederentdeckung traditioneller Herstellungsmethoden und Werkstofftechniken erkennen, die über den Transfer in die moderne digitale Arbeitswelt besondere Gestaltungsoptionen bieten. Feine Differenzierungen in den Innovationskulturen beeinflussen die Produzenten bei der Hervorbringung neuer Werkstofflösungen und den Interior- Designer in der Gestaltung hochwertiger Raumqualitäten.

Nach den großen Erfolgen der Sonderflächen „Smart Office Materials“ in den letzten beiden Ausgaben der ORGATEC, ist die Trendagentur HAUTE INNOVATION aus Berlin in 2018 mit der Umsetzung einer Sonderfläche zum Schwerpunkt „Materials Culture“ beauftragt worden, die jüngsten Innovationen an den Schnittstellen zwischen den Kulturen für die Besucher zusammenzustellen.

In vier unterschiedlichen Schwerpunkten erwarteten Designer und Architekten, Planer und Entwickler spannende Neuerungen:

  • BioComposites with bowls of eggs, nuts and cocoa beans (Rania Elkalla, Egypt)
  • Eukalyptus Board (Pladec, Portugal)
  • Karuun Rattan Composite (out of space, Bavaria/Indonesia)
  • Furniture form Lava Material (Buzao, Japan)
  • Tresta Material made from grape remains (Katharina Hölz, Germany)

  • Algae Foam (Vivobarefoot, London)
  • LAAB: Lamps made from fallen leaves (MIYUCA, Italy)
  • Green lacewing silk (Fraunhofer IAP, Potsdam)
  • Concrete with bio-based reinforcement from Africa (BAM, Berlin)
  • Furniture made from thistle fibers (Kizis Arcitects, Athens)

  • Pelafken light from sea grass (Documentary Design, Chile)
  • Burn it Chair (Hochschule Mainz)
  • Pressed metal structures (Istanbul`dan, Turkey)
  • Wild silk textiles (CPALI, Madagaskar)
  • Cloud Wool fabric made of European sheep’s wool (Doppelhaus, UK)

  • Laser-treated MDF (Sublidot, CH)
  • Frames from super stable high-tech Woods (Lignoa, Dresden)
  • Inflatable Wood (Arca, France)
  • 4D Textiles (ITA, RWTH Aachen)
  • Wooden helmet made of nano cellulose foam (Cellutech, Sweden)